Irgendwer ist immer Schuld nur nicht man selbst. Ein Spruch den sehr viele Fußballer bei dieser WM deutlich zu ernst nehmen.
Schlechte Spiele wohin man nur sieht, Torwartpatzer ohne Ende, wenig Zweikämpfe und kein Siegeswille. Das sind die Vorwürfe mit denen sich nahezu jede Nationalmannschaften in den letzten Tagen rumärgern muss. Darauf haben sie aber natürlich auch direkt eine Antwort: Torwartpatzer? Gibts natürlich nur, weil der neue Ball nicht zu gebrauchen ist oder, weil man mal wieder von der bösen Sonne geblendet wurde. Wenig Zweikämpfe und kein Siegeswille? Wie soll das denn auch realisierbar sein in mehreren hunderten Metern Höhe. Dünne Luft gleich weniger Kondition. Und außerdem ist es doch sooo kalt in Südafrika, die haben schließlich grade Winter.
Bei all diesen Ausreden ist man doch fast geneigt zu fragen: Wie sind die eigentlich alle Profifußballer geworden? Klar ist es nicht ohne in solchen Höhen zu spielen, schon garnicht, wenn man es eigentlich ganz anders gewohnt ist, aber man sollte doch meinen, dass die Spieler sich so langsam mal aklimatisiert haben müssten. Vorallem, weil sie besondere physische Belastungen als Hochleistungssportler gewohnt sein sollten.
Und die Kritik am WM-Ball? Hört man die nicht jede WM wieder? Mal ehrlich, ich denke, dass man sich an so einen Ball schnell gewöhnen sollte, wenn man für 90 Minuten Sport so viel Geld bekommt. Aber was weiß ich schon, ich bin schließlich kein verwöhnter Top-Fußballer.
Reingehaun